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Gedenkstätte Lindenstraße

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Aktuelles

Sonderausstellung in der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße 10.4. 2017:

Der Aufstand von Gwangju 1980. Eine Fotoausstellung zur Demokratiebewegung in Südkorea.


Einladung - „Menschen unter Diktaturen“

Im Rahmen der Reihe „Menschen unter Diktaturen“ laden die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße, die Beauftragte des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur und die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ herzlich zu folgender Veranstaltung ein:

Eröffnung

Sonderausstellung »erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus«.
Begrüßung: Uta Gerlant
Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider, Aachen

Ort: Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße Potsdam
Zeit: Dienstag, 13. Juni 2017, 18 Uhr

Die Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße zeigt vom 13. Juni bis zum 3. August 2017 die Wanderausstellung »erfasst, verfolgt, vernichtet. Kranke und behinderte Menschen im Nationalsozialismus«. Bis zu 400.000 Menschen wurden in Deutschland und den besetzten Gebieten zwischen 1933 und 1945 zwangssterilisiert, mehr als 200.000 Menschen wurden ermordet.

Die Ausstellung richtet sich gezielt an ein breites Publikum: Sie greift die Frage nach dem Wert des Lebens als zentralen Punkt auf und beschäftigt sich mit den ideologischen und institutionellen Voraussetzungen der Morde. Anhand von zahlreichen Biografien und Dokumenten thematisiert sie die Verflechtung von Ausgrenzung und Zwangssterilisationen an Pflegebedürftigen bis hin zum Massenmord und nimmt auch die Täter – Ärzte, Pflegende und Funktionäre – in den Blick. Gleichzeitig beleuchtet sie die Auseinandersetzung mit dem Geschehen von 1945 bis heute.

Im Saal der Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße tagte von 1934-1945 das Potsdamer Erbgesundheitsgericht, mehr als 3.300 Menschen wurden hier zur Zwangssterilisation verurteilt. Die Ausgrenzung und Verfolgung im Nationalsozialismus war damit jedoch keinesfalls beendet. Wieviele der in Potsdam zur Zwangssterilisation Verurteilten dem Mordprogramm T4 zum Opfer fielen, ist noch nicht bekannt.

Die Wanderausstellung der DGPPN wurde im Jahr 2014 im Deutschen Bundestag unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck eröffnet, und entstand in Kooperation mit den Stiftungen Denkmal für die ermordeten Juden Europas und Topographie des Terrors. Seitdem ist sie national und international an zahlreichen Orten zu sehen.


Die wichtigsten Informationen finden Sie aber bereits hier.

Mitten im Potsdamer Stadtzentrum gelegen, steht die Gedenkstätte Lindenstraße für die Geschichte politischer Verfolgung und Gewalt in den unterschiedlichen Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Deutschland – aber auch für den Sieg der Demokratie in der Friedlichen Revolution 1989/90.
Im einstigen Gerichts- und Gefängniskomplex führt eine multimediale Ausstellung durch die verschiedenen zeitlichen Epochen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen, die während der NS-Diktatur, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED- Diktatur aus politischen Gründen inhaftiert und verurteilt wurden – und die 1989/90 dazu beitrugen, die SED-Diktatur zu überwinden. Als offener Lernort der Geschichte lädt die Gedenkstätte zum Besuch ein – individuell oder im Rahmen von Führungen, Zeitzeugengesprächen und Projekttagen und öffentlichen Veranstaltungen.

Kontakt
Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße Lindenstraße 54
14467 Potsdam
Telefon 0331 289 6136
Fax 0331 289 6137
info@gedenkstaette-lindenstrasse.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
An Veranstaltungstagen 10-19 Uhr

Aktuelles
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Hier finden Sie alle aktuellen Informationen, Veranstaltungen und Ankündigungen. Die Seite ist öffentlich.:
Potsdamer Gedenkstätte Lindenstraße

Führungen
fuehrung@gedenkstaette-lindenstrasse.de
(Für Anfragen und Buchungswünsche für Führungen oder Zeitzeugengespräche verwenden Sie bitte den hier hinterlegten Anmeldebogen)
An jeden Samstag findet um 14 Uhr eine öffentliche Führung durch den ehemaligen Haft- und Gerichtsort statt.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Eintrittspreise und Führungspauschale
Eintritt: 2,- €; ermäßigt: 1,- €
Einfache Führungen: 3,- €/Person (erm. 2,- €)
Zeitzeugengespräche inkl. Führung: 5,- €/Person (erm. 4,- €)
Thematische Projekte: 4,- €/Person (erm. 3,- €)
Für Gruppen mit weniger als 10 Teilnehmern berechnen wir eine Pauschale in Höhe von 30,- € (erm. 20,- €).
Bei Schülergruppen haben die Begleitpersonen freien Eintritt. Ermäßigungen gelten für Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Auszubildende,Studenten sowie ALGII-Empfänger. Bitte zeigen Sie den entsprechenden Nachweis an der Kasse vor.

Projektwerkstatt Lindenstraße
Catrin Eich
Lindenstraße 54
14467 Potsdam
Tel. 0331/2015714
projektwerkstatt-lindenstrasse@web.de
www.pw-gedenkstaette-potsdam.de.vu


Anfahrt




Tram: 91,94, 98 Dortustraße
Tram: 92, 96 Brandenburger Straße
Bus: 605, 695 Dortustraße
von Berlin: S7 Richtung Potsdam Hauptbahnhof oder mit den Regionalzügen der Deutschen Bahn über Potsdam Hauptbahnhof; ab Potsdam Hauptbahnhof weiter Tram oder Bus Reisebusse finden auf dem Busparkplatz am Bassinplatz eine Parkmöglichkeit. Der Fußweg zu Gedenkstätte beträgt max. 10 Minuten durch die Fußgängerzone Brandenburger Straße.